WIP – Dat Wasser vun Kölle es jot!

Ich trinke Wasser aus der Leitung – schon mein ganzes Leben lang. Bisher ist kein Pilz aus mir herausgewachsen. Dennoch stört es mich wie oft ich Menschen mit Plastikflaschen sehe, wie ängstlich Menschen sind um ihre Kinder wenn es um Nahrungsmittel und Getränke geht und dennoch nicht wissen was nun die bessere Alternative ist.

Dem möchte ich Abhilfe schaffen und mit meiner selbst gestalteten Trinkflasche ein
Statement setzen:

Dat Wasser vun Kölle es jot!

Das Lied kennt jeder Kölner und wenn man genau hinhört erzählt der Klassiker von den Bläck Fööss eigentlich, dass unser Wasser alles andere als gut sei.

Oft beklagen wir uns über das Kalk im Wasser, manch andere wollen „auf Nummer sicher gehen“ um Keimen keine Chance zu geben.
Und dann geht’s in den Supermarkt und wir kaufen uns Wasser in der Plastikflasche.
Wusstest Du, dass Du für einen Liter Wasser im Supermarkt 70 Cent zahlst, derselbe Liter aus dem Hahn aber nur einen halben Cent kostet?

Außerdem profitiert die Umwelt: Für Leitungswasser braucht man keine Plastikverpackung, die auch nach 500 Jahren nicht richtig abgebaut ist (Plastik baut sich nicht ab, es wird „downgecycelt“), Transportkosten entfallen und es wird weniger CO2 produziert.

Die Stiftung Warentest hat Leitungswasser an 28 Orten in Deutschland geprüft und es wurde festgestellt, dass Leitungswasser besser ist als abgepacktes Mineralwasser.

Auf den Seiten der RheinEnergie wird auch die Qualität unseres Kölner Trinkwassers beschrieben und wie das Leitungswasser in und um die Wasserwerke aufbereitet wird.

Zum Kalk schreibt die RheinEnergie:

„Die Wasserhärte mag zwar für das eine oder andere Haushaltsgerät eine gewisse Herausforderung darstellen, doch für die menschliche Gesundheit sind die gelösten für den Kalk verantwortlichen Mineralstoffe förderlich. Die Wasserhärte ist nämlich nichts anderes als der Gehalt an Calcium und Magnesium im Wasser.“

Das Kölner Leitungswasser ist so gut, man kann es sogar für Babynahrung verwenden. Kalk wird man mit sanften Mitteln wie Zitronensäure, Apfelessig oder Essigessenz los und das Kistenschleppen kann man sich wirklich sparen. Die Mineralien in abgepacktem Wasser gibt es ebenso in Leitungswasser und werden hier auch strenger kontrolliert.

Die Kontrollen werden von Jahr zu Jahr strenger und detailreicher. Das liegt zum einen an den besseren Forschungsmethoden, zum anderen jedoch auch daran, dass wir durch unseren Haushalt mehr Chemikalien durch Wasch-, Putz- und Arzneimittel in die Abflüsse leiten. Das ganze Zeug wird aber rausgefiltert bevor wir es wieder als Leitungswasser nach Hause bekommen. Dem kann man entgegen kommen indem man auf Chemie im Haushalt verzichtet.
Also greift zu sanfteren Haushaltsmitteln und spart euch das Kistenschleppen.